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Star Track

Die Rapha Foundation wurde im Mai angekündigt. Ihr Ziel ist der Aufbau einer besseren Zukunft für den Radsport durch Inspiration, Stärkung und Unterstützung der nächsten Generation von Rennfahrern. Über die kommenden Monate werden wir mehr von allen Empfängern hören und erfahren, wie das Geld, das sie von der Rapha Foundation erhalten, ihren Bestrebungen zugutekommt.

Seit 2004 arbeitet Star Track daran, das Leben von Kindern in New York City zu verbessern, indem sie mit den Freuden und Vorzügen des Bahnradsports vertraut gemacht werden.

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Unter den ersten Empfängern einer Förderung ist Star Track, eine Non-profit-Organisation, die das Leben von Kindern in New York City verbessern will, indem sie ihnen ein kostenloses Programm im Kissena Velodrome in Queens anbietet, das die Grundlagen des Bahnradsports lehrt.

Star Track wurde 2004 gegründet und hat Tausenden von Kindern, viele davon aus unterversorgten Gegenden der Stadt, die Freuden und Vorzüge des Radsports vermittelt. Das Projekt wurde wiederholt als „USA Cycling Center of Excellence“ ausgezeichnet. Seit 2014 haben Fahrer von Star Track die Chance, einem Team beizutreten, das Rennen bestreitet, und letztes Jahr fuhren 11 Fahrer 14 Landesmeistertitel ein.

Mike Sandler, Mediendirektor und Trainer bei Star Track, erklärt, wie die Förderung durch die Rapha Foundation in den nächsten zwei Jahren ein ambitioniertes dreistufiges Projekt unterstützen wird. Das erste Ziel der Organisation ist es, die Teilnahme zu erhöhen.

„Aufgrund der Kapazitätsgrenzen beim Training und der Programmbetreuung haben sich die Teilnehmerzahlen bei 100 bis 110 Kindern bei den Einheiten in Frühjahr und Herbst und 60 Kindern im Sommer eingependelt“, erklärt Mike.

„Wir werden Training, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Fahrradausrüstung finanzieren, sodass wir bis 2022 nach und nach insgesamt 130 bis 150 Teilnehmer erreichen können. Die zusätzlichen Teilnehmer sollen komplett aus einer Gruppe von Kindern kommen, die Star Track schon lange einbinden will, und aus denen, die im Radsport unterrepräsentiert sind: Weibliche Fahrer, Kinder aus Bevölkerungsgruppen mit geringem Einkommen und von Minderheiten und Einwanderern, außerdem Bezirke mit mangelndem Zugang zu Fitnessprogrammen.“

„Wir sind bei unserem Sommerprogramm im Kissena Velodrome bereits von fünf auf sieben Trainingseinheiten pro Woche hochgegangen. Eine davon ist eine neue Einheit nur für Mädchen, für Anfängerinnen wie fortgeschrittene Nachwuchsfahrerinnen. Wir möchten jüngere weibliche Fahrer ermutigen, indem wir ihnen zusätzliche Unterstützung und Zeit auf der Bahn bieten. Das Trainingsprogramm wird Fahrradreparaturkurse umfassen, die Betreuung durch eine Nachwuchstrainerin sowie weibliche Gastausbilder aus der örtlichen Rennszene.“

„Wir möchten jüngere weibliche Fahrer ermutigen, indem wir ihnen zusätzliche Unterstützung und Zeit auf der Bahn bieten.“

„Unsere erste Einheit war ein Riesenerfolg. Anders als bei unseren normalen strukturierten Einheiten können die Fahrer hier bei der Festlegung der Trainingsinhalte mitreden. Wir hatten eine gemischte Gruppe im Alter von 8 bis 14, und man konnte den Teamgeist und die gute Stimmung sofort sehen. Sie entschieden sich für ein ,langsames Rennen‘ – ein Rennen, bei dem der letzte Fahrer, der ohne den Fuß abzusetzen über die Linie fährt, gewinnt. Dabei können die Kinder den Stehversuch üben, und sie hatten jede Menge Spaß.“

Die Hoffnungen bezüglich weiblicher Fahrer in den Programmen von Star Track sind damit noch nicht erfüllt.

„Mit weiterer Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit durch die Rapha Foundation zielen wir bei unserem kommenden Herbstprogramm auf einen Mädchenanteil von ganzen 50 Prozent bei den Anmeldezahlen ab, was ein wichtiger Meilenstein wird.“

Das zweite Ziel ist es, den teilnehmenden Fahrern mehr Wettkampfmöglichkeiten zu bieten. Mike macht deutlich, dass mehr Rennerfahrung zu signifikant verbesserten Leistungen führt.

„Für Kinder aus einkommensschwachen Familien sind die Fahrtkosten zu den Rennen eine große Hürde bei der Teilnahme an Wettkämpfen. Während unser Programm nach der Schule sowie das Rennteam kostenlos sind, können wir nicht die Anfahrt zu lokalen und regionalen Rennen leisten, was bedeutet, dass die Teilnahme für viele Fahrer unmöglich ist“, sagt Mike.

„Viele unserer Familien haben kein Auto, und es kann bereits abschreckend sein, Rennen innerhalb der fünf Bezirke New Yorks erreichen zu müssen. Wir sind jetzt in der Lage, nach einem Bus und einem Anhänger zu suchen, sodass mehr Kinder dem Team beitreten und Rennen fahren können.“

„Hier können die Fahrer bei der Festlegung der Trainingsinhalte mitreden. Man konnte den Teamgeist und die gute Stimmung sofort sehen.“

Der letzte Teil des Projekts soll das Training in der Nachsaison sicherstellen.

„Indoor-Taining im Winter ist ein nicht ausreichend entwickelter Aspekt unseres Programms – für Mitglieder des Rennteams manchmal in einem Frachtcontainer auf dem Parkplatz der Kissena-Rennbahn möglich, nicht vorhanden für Teilnehmer an Programmen nach der Schule. Mehr als die Hälfte unserer Teilnehmer hat Interesse an solch einem Training geäußert, das für Rennfahrer unverzichtbar ist, um in Topform ins Frühjahrsprogramm zu starten. Mit Hilfe der Rapha Foundation ist Star Track in der Lage, eine Halle zu mieten und von Dezember bis März Trainingseinheiten anzubieten – ein Projekt, das diesen Herbst ernsthaft angegangen wird.“

Mit seiner jahrelangen Erfahrung ist Mike zuversichtlich. „Als einziges Bahnsportprogramm für Jugendliche in New York City und USA Cycling Foundation Center of Excellence mit einer 15-jährigen Geschichte bei der Entwicklung junger Radsportler sind wir auf die Durchführung dieses Projekts gut vorbereitet.“

Die Mission der Rapha Foundation ist der Aufbau einer besseren Zukunft für den Radsport durch Inspiration, Stärkung und Unterstützung der nächsten Generation von Rennfahrern. Wir werden die direkte Finanzierung gemeinnütziger Basisorganisationen übernehmen, die ein weniger bemitteltes Publikum in den Sport einführen. Wir werden uns für diese Organisationen einsetzen und aufstrebende Rennfahrer auf dem Weg von der heimatlichen Trainingsrunde bis zum Podium an der Spitze des Sports begleiten. Wir werden dies weltweit tun.

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