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National Interscholastic Cycling Association (NICA)

Die Rapha Foundation wurde im Mai angekündigt. Ihr Ziel ist der Aufbau einer besseren Zukunft für den Radsport durch Inspiration, Stärkung und Unterstützung der nächsten Generation von Rennfahrern. Jeden Monat sprechen wir mit einem unserer Förderungsempfänger, um zu erfahren, wie das Geld, das sie von der Rapha Foundation erhalten, ihren Bestrebungen zugutekommt.

NICA formt starke Köpfe, Körper, Charaktere, und Gemeinschaften durch Radsport. 2009 gegründet, bietet NICA heute eine Vielzahl von Erlebnissen mit Radsport-Bezug für Mittel- und Oberstufensportler an, wobei sich hier alle Kernwerte von NICA wiederfinden: Freude, Teilhabe, Fairness, Respekt und Gemeinschaft.

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NICA ist eine gemeinnützige Organisation, die junge Menschen in den Vereinigten Staaten dabei unterstützt, mit dem Mountainbike zu trainieren und Rennen zu fahren. Die Reichweite des Programms ist groß: Über 40.000 junge Leute haben seit der Gründung 2009 teilgenommen, und derzeit findet in 27 Landes- und Regionalligen ein laufender MTB-Rennbetrieb statt. Die Zahl der Ligen nimmt ebenso zu wie die Zahl der Fahrer – NICA verbucht im Schnitt einen jährlichen Teilnehmerzuwachs von 48 %.

„Wir unterstützen die Ligen dabei, in ihren Gemeinden Rennserien zu veranstalten“, sagt Emily McDonald, die bei NICA für Marketing und Kommunikation zuständig ist. „Dies sind vor allem Ehrenamtler, die zu uns kommen und sagen: ,Hey, wir wollen unserer Gemeinde das Mountainbiking näherbringen. Könnt ihr uns dabei helfen, loszulegen?‘ Und dann geben wir ihnen den Rahmen, Schulungen und finanzielle Hilfen, um eine Rennserie zu starten.“

Die Idee ist ganz einfach: Mountainbiking ist eine gute Alternative für Kinder, die an den typisch nordamerikanischen Sportarten wie Basketball, Baseball oder Football keinen Spaß haben oder keine Aufnahme fanden. Austin McInerny, der langjährige Vorsitzende der Organisation, scherzt oft genug, er habe nur deshalb mit dem Radsport angefangen, weil er es nicht ins Basketballteam seiner Schule geschafft habe.

Durch die Unterstützung dieser lokalen Ligen bietet NICA „einen Platz für Kinder – ob sie nun Rennen fahren wollen oder nicht –, an dem sie an etwas teilhaben können, das ihr Leben verändert. Die Kinder an die frische Luft bringen. Die Kinder dazu bringen, ihre Umgebung mehr wertzuschätzen. Die Kinder dazu bringen, zusammenzuarbeiten“, sagt der Förderungsbeauftragte Eric Breits.

Das heißt nicht, dass die Rennen in der Liga nicht umkämpft sind oder nicht die ersten Pedaltritte auf dem Weg zu einer Profikarriere sein können. Einige aktuelle Mitglieder der US-Nationalmannschaft, die im September an der CrossCountry-Weltmeisterschaft der UCI teilnehmen, sind Ehemalige der NICA, darunter die bekannte Red-Bull-Fahrerin Kate Courtney, derzeit Gesamtführende im MTB-Weltcup.

„Die Kinder an die frische Luft bringen. Die Kinder dazu bringen, ihre Umgebung mehr wertzuschätzen. Die Kinder dazu bringen, zusammenzuarbeiten“

Courtney war mit 15 gerade in die Oberstufe gekommen und hatte eine beeindruckende Crosslauf-Saison hinter sich. Mit dem Mountainbike wollte sie sich fit halten. In ihrem ersten NICA-Rennen attackierte sie von Anfang an, hängte alle Konkurrentinnen ab und erzielte einen Solosieg. Das Erste, was sie zu ihrer Mutter sagte, als sie über die Linie fuhr, war: „Ich hatte noch nie so viel Spaß. Ich werde nie wieder laufen.“

Courtney, die bereits in ihrem ersten Jahr in der Eliteklasse Weltmeisterin wurde, engagierte sich auch über das Wettkampfgeschehen mit NICA hinaus und arbeitete als Jugendleiterin sowie bei der Instandhaltung von Mountainbike-Trails in ihrer Gegend. Für diese Leistungen wurde sie 2012 zum „All-Star Athlete“ der Organisation gekürt. Sie ist immer noch auf Events dabei und fährt mit den Schülersportlern Nordkaliforniens.

„An einem Ende hast du Kate Courtney, die im Rennsport auf höchstem Niveau brilliert, dann hast du eine Menge Kids, die nicht wirklich in den traditionellen Sportarten ankamen, weil sie mit Lernunterschieden zu kämpfen hatten oder was auch immer, und sie entdeckten das Mountainbiking und es vermittelte ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit“, sagt McDonald.

Zwar gehört der Rennsport zur Erbmasse der Organisation, doch entwickelt sich NICA hin zu einer größeren Inklusivität und Vielfalt der Schülersportler – etwas, das besonders wichtig ist in einer Sportart, die männlich, weiß und bürgerlich geprägt ist.

„Wir wissen, dass es Einstiegshürden gibt“, sagt Breit. „Aus diesem Grund beschloss der Vorstand vor zwei Jahren sehr bewusst, unsere Werte um ,Gerechtigkeit‘ zu erweitern und sich auf zunehmende Diversität zu konzentrieren. Deshalb starteten wir vor 18 Monaten auf unserem Leitungskongress unser GRiT-Programm – ,Girls Riding Together‘.“

Bei NICA liegt der Anteil weiblicher Teilnehmer bei knapp über 20 %, doch durch die Unterstützung der Rapha Foundation wird ein Anstieg erwartet. Die Förderung in Höhe von 110.000 US-Dollar wurde in die Entwicklung und Ausweitung von Initiativen im Rahmen von GRiT gesteckt sowie in die Anstellung einer hauptberuflichen Programmleiterin. Die Ligen wurden dazu eingeladen, Fördergelder zu beantragen für Maßnahmen, die ihrer Ansicht nach besonders dazu geeignet sind,Trainerinnen und Schülersportlerinnen anzuwerben und zu halten.

„Wir wissen, dass es Einstiegshürden gibt; aus diesem Grund beschloss der Vorstand von zwei Jahren sehr bewusst, unsere Werte um ,Gerechtigkeit‘ zu erweitern und sich auf zunehmende Diversität zu konzentrieren“

Die Ligen von Maryland, Pennsylvania, New Jersey und New York schlossen sich zusammen und werden die Unterstützung durch Rapha dazu verwenden, eine koordinierte Marketing- und Rekrutierungskampagne zu entwickeln, die sich an Schülersportlerinnen wendet sowie an Frauen, die daran interessiert sind, als Trainerin zu arbeiten. Die Liga von Montana wird die Förderung dazu nutzen, Stipendiatinnen die Teilnahme an Mountainbike-Trainingslagern zu ermöglichen, für Sichtungsevents vor der Saison und für gemeinsame Trainingsveranstaltungen von Teams und Ligen. Die texanische Liga will mehr Trainerinnen und Trainer ausbilden, und die Ligen von North Carolina und Virginia wollen darin investieren, stärker die öffentlichen Schulen zu erreichen. Dies sind nur einige Beispiele.

2013 sagte die damals 17-jährige Kate Courtney einem Interview über die NICA und das Mountainbiking im Allgemeinen: „Ich glaube, dass weibliche Stimmen bei der Betreuung besonders hilfreich wären. Ich weiß noch, wie ich im ersten Jahr der Oberstufe das einzige Mädchen im Team meiner Schule war, und eine Betreuerin hätte ich toll gefunden.“

Mit inspirierenden Persönlichkeiten wie Courtney an der Spitze des Sports und wachsender Unterstützung auf Graswurzelniveau von Organisationen wie der NICA werden Frauen im Mountainbiking schon bald zu einer lauteren Stimme finden.

Die Mission der Rapha Foundation ist der Aufbau einer besseren Zukunft für den Radsport durch Inspiration, Stärkung und Unterstützung der nächsten Generation von Rennfahrern. Wir werden die direkte Finanzierung gemeinnütziger Basisorganisationen übernehmen, die ein weniger bemitteltes Publikum in den Sport einführen. Wir werden uns für diese Organisationen einsetzen und aufstrebende Rennfahrer auf dem Weg von der heimatlichen Trainingsrunde bis zum Podium an der Spitze des Sports begleiten. Wir werden dies weltweit tun.

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