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Rapha Custom Künstler-Kooperationen

Im Laufe der kommenden Monate wird Rapha Custom Kooperationen mit Künstlern aus der ganzen Welt zeigen – Entwürfe, die von der Hausrunde des jeweiligen Künstlers inspiriert wurden. Jede Zusammenarbeit wird in streng limitierter Auflage im Clubhouse des Künstlers erhältlich sein.

05 June 2019

Rapha Custom

The Rapha Custom design tool is powerful and easy to use.

GREGORY THORNE

Gregory Thorne is a communications designer working in bicycle and apparel design. His work has appeared at craft beer and cycling festival Gears and Beers, and he designed the Cycling Tips Cape Epic kit, also made with Rapha Custom.

What brought about your Rapha Custom kit?


I was inspired by the relationship between person and pavement.

The main pattern is inspired by Volcanic basalt, better known as bluestone. It’s used to build foundations, pavements and cobbled laneways throughout Melbourne. When it’s cut and polished, it has a beautiful, intricate quality.

The overlaid design represents street maps, tram lines, and surveyor’s marks spray painted on the ground. The dots are inspired by the Tenji Blocks used by the visually impaired to navigate – when weathered and worn they create a code-like pattern I couldn’t ignore.

How was the design put together?


I started by building a cache of photos with different examples of bluestone, where I looked for patterns, textures and blemishes.

Bluestone comes in a range of hues. I found that utilising a multi point gradient allowed me to represent this across each piece of the kit, going from black to grey to blue to green.

The typography was sketched then made into a vector graphic using Illustrator. All the elements were brought together in the Rapha Custom design tool.

Tell us a bit about the design process?


I try to approach each project like a problem solving exercise. I think this is where art differs from design: Art is about inner expression and emotion, where design as a practise is about creating something that solves a problem and conveys a narrative without too much explanation.

I usually design digitally when creating patterns and textures for garments, however I really wanted to see how far I could explore different mediums to tell an interesting story.

What does cycling mean to you?


Cycling is essential to most parts of my life. I train and race, commute by bike, and my work is in the cycling industry. I feel very privileged to be able to follow a career path that allows me to merge my two greatest passions, cycling and design.

Cycling as a pastime and a sport gives me mental and emotional balance. It also drives a need to create meaningful and worthwhile design that positively affects people’s lives and experiences, on and off the bike.

The Gregory Thorne artist collaboration is available exclusively in the Rapha Melbourne Clubhouse on the 29th August.

TORBEN GIEHLER

In seinen abstrakten geometrischen Acrylbildern erkundet Torben Giehler Schicht für Schicht Farbe und Kontur. Inspirieren lässt er sich von seiner Heimatstadt Berlin und der sich ständig wandelnden digitalen Welt.

Erzähle uns etwas zu den Hintergründen deines Designs.


Inspirationsquelle für mein Design ist die Stadt, in der ich lebe, arbeite und Rad fahre – Berlin.

Aber praktisch gesehen basiert das Design auf meinem Gemälde „Triad“, 2018. Durch Farbe und Konturen spricht das Bild die Geschichte und das urbane Lebensgefühl Berlins an. Wenn ich mit dem Rad durch Berlin fahre, ist es faszinierend, den ständigen Wechsel der verschiedenen Epochen zu erleben. Die Kunst, Architektur und die Geschichte Berlins inspiriert mich.

Wie bist du bei der Anfertigung vorgegangen?


Meine Gemälde bestehen aus vielschichtigen transparenten oder opaken Acryl-Schichten, die abstrakte Räume erschaffen, in denen der Betrachter sich frei bewegen kann, wie er will – wie bei einer Virtual-Reality-Simulation. Dieses Design folgt demselben Prinzip.

HAST DU DIR GEDANKEN DARÜBER GEMACHT, WIE SICH DEIN DESIGN AUF EIN RADSPORT-OUTFIT ÜBERTRAGEN LIESSE?


Für die individuellen Produkte habe ich mit den verschiedenen Details gespielt, die aus dem Bild hervortreten, während wir beim Jersey beinahe das ganze Gemälde sehen.

WAS BEDEUTET DIR DAS RADFAHREN?


Radfahren ist seit mehr als einem Jahrzehnt Bestandteil meines täglichen Lebens. Wenn ich beim Malen nicht weiterkomme, setze ich mich aufs Rad und fahre los. Nach drei Stunden Radfahrt durch Brandenburgs abgeschiedene Landschaften habe ich mein Gehirn zurückgesetzt und ich kann ins Studio zurückkehren.

Ich versuche durch meine Gemälde unsere zunehmend komplexer werdende, aber aufregende, digitale Welt zu verstehen und zu verarbeiten. Es interessiert mich, wie wir uns zwischen dem Realen und dem Virtuellen bewegen, und meine Bilder helfen mir ebenso wie mein Radfahren vielleicht dabei, mehr in der realen Welt zu bleiben.

Die Künstler-Kooperation mit Torben Giehler ist exklusiv im Rapha Berlin Clubhouse erhältlich.

GREG BOGIN

Greg Bogin, ein abstrakter Künstler und gebürtiger New Yorker, ist ein langjähriges RCC-Mitglied, dessen Arbeit bereits bei Rapha New York ausgestellt wird. Jetzt entwirft er sein erstes Outfit.

Erzähle uns etwas zu den Hintergründen deines Designs.


Die Idee hinter dem Design war, einen Weg zu finden, Aspekte meiner Gemälde mit der Idee zu verschmelzen, ein Outfit für ein fiktives Bike-Team zu kreieren. Meine Arbeit wurde von der Ästhetik des Radrennens beeinflusst, also interessierte mich die Rückübertragung dieses Gefühls auf ein Renn-Outfit. Ich verwende oft Streifen und grafische Elemente in meiner Arbeit, die sich für diese Idee anbieten. Ich wollte, dass das Design eine lustige Variante meiner Arbeit und eine Abwandelung nostalgischen Radbekleidungs-Designs zeigt.

Wie bist du bei der Anfertigung vorgegangen?


Das Design wurde auf dieselbe Art entwickelt, wie ich alle meine Ideen ausarbeite. Viel denken, dann viel zeichnen, bis ich eine klare Idee habe, wie es weitergeht. Danach detailliertere und genauere Zeichnungen, die in digitale Dateien übertragen werden. Diese Dateien gehen dann an die Firma, in der die Bekleidung gefertigt wird. Schlussendlich bekommen wir die Muster zurück, und der interessanteste Teil beginnt. Ich probierte hin und her, überprüfte Farben und diskutierte das Design mit meinen Freunden in Raphas Londoner Hauptbüro.

Was bedeutet dir das Radfahren?


Radfahren ist ein wichtiger Teil meines Lebens und hat mir lohnende Erfahrungen sowie Lebenslektionen eingebracht, die weit über das Radfahren selbst hinausgehen. Ich begann im Jahr 2000 ernsthaft mit dem Radfahren auf einem klassischen Colnago-Rahmen mit Campagnolo-Veloce-Antrieb. Sobald ich mit dem Radfahren angefangen hatte, konnte ich mir kein Leben mehr ohne es vorstellen. Die Freiheit und Klarheit der Gedanken, die das Radfahren erzeugt, waren immens – und über die Jahre hinweg ist meine Leidenschaft für das Radfahren nur gewachsen.

Die Künstler-Kooperation mit Greg Bogin ist exklusiv im Rapha New York Clubhouse erhältlich.

Ballasiotes

Chris Ballasiotes hat sich auf Typographie und Illustration spezialisiert. Er arbeitet unter der Woche in seinem Atelier in Seattle; an den Wochenenden fährt er mit seinem Rad aus der Stadt heraus.

Was hat dich zu dem Design angeregt?


Mit dichtem Immergrün, der salzigen Luft des Puget Sound und den auf dem Wasser treibenden Möwen bietet Seattle einen große Fülle an Naturelementen, die als perfekte Inspiration für diese Radbekleidungs-Kollektion dienen. Ein ständig wechselndes Klima und klar definierte Jahreszeiten verleihen dieser Region regelmäßige Farbtupfer – repräsentiert durch die Farben Marineblau, Petrol und Terracotta, mit denen die Radbekleidung, die Mütze und die Musette bedruckt sind. Diese neue Kollektion von Rapha Custom legt ihren Fokus auf schönes Design, kühne Ästhetik und die Freude am Radfahren.

Wie hast du es kreiert? Ist dies dein gewöhnliches Medium?


Um die Muster für die Kollektion zu entwerfen, schneide ich dickes, mattes Papier in minimalistische Formen, womit ich schattige Berggipfel, das wogende Wasser von Elliot Bay, saftiges Grün und etwas vom Regen des Nordwestlichen Pazifik zeige. Ich liebe es, die Schere und das Papiermesser zu benutzen, statt mich ausschließlich auf den Computer zu verlassen. Damit verleihe ich meiner Arbeit einen Eindruck von Persönlichkeit und Unvollkommenheit.

Hast du dir Gedanken darüber gemacht, wie sich dein Design auf ein Radsport-Outfit überragen ließe?


Einzigartige Farben, kühne Muster und abstrakte Illustrationen sind mir am liebsten, aber bei einem funktionalen Outfit ist die Tragbarkeit am wichtigsten. Allerdings denke ich, dass dieses Design die Balance hält zwischen einem Stück, das einzigartig ist, dabei aber auch auf elegante Weise praktisch. Es gibt eine Handvoll skandinavische Bekleidungsgeschäfte, zum Beispiel Marimekko, die mit ihren Stücken ein Statement abgeben, mit klaren Formen und lustigen Farben. Diese Ästhetik war eine große Inspiration dafür, wie die Muster mit dem Körper und dem Outfit interagieren würden.

Was bedeutet dir das Radfahren?


Im Gegensatz zu Kopenhagen, Amsterdam oder anderen europäischen Städten ist die Puget-Sound-Region nicht so fahrradfreundlich, wie es die meisten Radfahrer gerne hätten. Der Regen ist heftig, die Hügel sind steil, die Straßen eng und die Winter lang. Was an ihr Infrastruktur fehlt, entschädigt sie durch eine wunderschöne grüne Landschaft, die bergige Umgebung und die Kameradschaft der Community. Radfahren bedeutet für mich, diese Herausforderungen anzunehmen und mich für eine gesundere und angenehmere Fortbewegungsart in den Sattel zu schwingen. Egal, ob ich morgens ins Büro rolle oder mit Freunden herumfahre, um einen kühlen Negroni zu trinken: Sich für das Fahrrad zu entscheiden, ist eine angenehme Art, der Welt vorbeiziehen zu sehen.

Die Künstler-Kooperation mit Ballasiotes ist exklusiv im Rapha Seattle Clubhouse erhältlich.

Kamp Seedorf

Kamp Seedorf ist ein niederländisches Street-Art-Kollektiv mit Sitz in Almere, östlich von Amsterdam. Die 2010 gegründete Gruppe ist auf semipermanente Graffiti spezialisiert, wobei das Kunstwerk per Hand auf Papier gemalt wird, das wiederum an Standorten in Europa plakatiert wird. Gezeigt wird eine eklektische Auswahl an Themen von Fußballern bis zu Rappern.

Erzähle uns etwas zu den Hintergründen deines Designs.


Die Inspiration kam von den eleganten Frauen, die im Jordaan-Viertel von Amsterdam lebten. Sie trugen farbenfrohe Bekleidung mit Tiger- und Leoparden-Mustern, dazu hatten sie Goldzähne.

Wie bist du bei der Anfertigung vorgegangen?


Es wurde mit Acrylfarbe und indischer Tusche auf Papier aufgebracht – das ist unsere normale Technik. Wir haben ein Gemälde auf Leinwand mit derselben Leopardenmuster-Kombination angefertigt, und das hat gut gepasst, also wussten wir, dass es auch auf einem Trikot schrill aussehen würde.

Was bedeutet dir das Radfahren?


Radfahren ist Leben. Wir fahren mit dem Rad zur Arbeit, um zu malen und Dinge zu erschaffen. Und dann benutzen wir unsere Räder, um die Kunst in der Stadt zu verteilen.

Die Künstler-Kooperation mit Kamp Seedorf ist exklusiv im Rapha Amsterdam Clubhouse erhältlich.

Nigel Peake

Nigel Peake ist ausgebildeter Architekt und hat über vierzig Bücher gezeichnet. Seine Arbeiten wurden in Tokio, Paris und London ausgestellt.

Was war deine Inspiration?


Inspiration ist immer schwer festzumachen. Ich hatte die Idee, eine Zeichnung anzufertigen, die die Bewegung durch eine Landschaft abbildet. Eine schöne Sache am Radfahren ist, dass du mit dem Untergrund verbunden bist, während du dich bewegst, also bist du irgendwie Teil der Landschaft, durch die du dich bewegst.

Wie hast du das Design erschaffen?


Es wurde in London mit Bleistift und Papier maßstabsgerecht gezeichnet; so arbeite ich normalerweise. Es war wichtig, dass es nicht nur als Zeichnung funktionierte, sondern auch als Design für ein Outfit. Wenn du Rapha (in Soho) besuchst, dann ist da am Eingang eine schöne Sammlung von Radtrikots. Sie bilden zusammengenommen eine Landschaft aus Farben und Markierungen. Ich schuf die Zeichnung mit der Idee, dass sie aus der Entfernung wahrgenommen wird oder beim Vorbeifahren.

Was bedeutet dir das Radfahren?


Auf dem Land geht es um die Möglichkeit, über Hecken zu blicken, Hügel zu sehen und sich allmählich fortzubewegen. Wenn ich in der Stadt bin, fahre ich lieber nachts oder früh am Morgen, wenn die Straßen geschlossen und leer und normalerweise nur von Möwen bevölkert sind. Mein liebsten Ausfahrten mache ich vom Stadtrand hinaus ins Umland, wo sich der Himmel weitet. Wo immer ich auch bin, schnell zu fahren interessiert mich nicht. Ich lasse mir lieber Zeit und schaue mich um.

Die Künstler-Kooperation mit Nigel Peake ist exklusiv im Rapha London Clubhouse, Brewer Street, Soho erhältlich.

Rapha Custom

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