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Doppio ist ein extrastarkes Radsportmagazin, das normalerweise gedruckt erscheint und im Clubhouse für alle, die dort Radrennen schauen, zur Lektüre bereit liegt. Dieses Jahr ist Doppio auch digital verfügbar und nimmt in seiner ersten Ausgabe die Kapitäne und Fahrer der diesjährigen Grande Boucle unter die Lupe.

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AG2R La Mondiale

Die Brigade der braunen Trägerhosen ist zurück mit einem fast ausschließlich französischen Team – plus ça change. Nach einer starken Serie von Etappensiegen und Podestplätzen in den letzten Jahren hatte Teamkapitän Romain Bardet letztes 2018 Tour zum Vergessen. Mit 28 ist er in den besten Jahren und versucht, an seine Glanzzeit anzuknüpfen.

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ASTANA

Astana machte die kasachische Ölindustrie bekannt, die Fahrer des Landes dagegen weniger. Bislang hatte das Team eine sehr erfolgreiche Saison. Der dänische Vogelflüsterer Jakob Fuglsang wird das Team anführen, was die französischen Fans erleichtern dürfte, wollen sie doch jeden Kontakt mit den flatternden Fäusten von Miguel Ángel López vermeiden.

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BAHRAIN-MERIDA

Man darf es drüben in Bahrain nicht laut sagen, aber die Aussichten des Teams sind nicht so gut. Nibali fuhr sich schon beim Giro d‘Italia in den Keller und Rohan Dennis dürfe wieder einmal feststellen, dass Klettern schwerer ist, als er dachte. Vom Budget her ein Superteam, doch diesen Juli wird es wohl nur um Etappen kämpfen. Gebt acht auf den Slowenen Matej Mohorič.

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BORA-HANSGROHE

Zwar wurde eine Serie von Duschköpfen nach ihm benannt, doch Peter Sagans Siege waren äußerst dünn gesät. Dennoch sollten wir uns nichts vormachen. Der Slowake wird wahrscheinlich ein siebtes Grünes Trikot gewinnen – es sei denn, ein Franzose ist Zweiter und die Kampfrichter disqualifizieren ihn mal eben.

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CCC

Von der Besetzung des ehemaligen BMC-Teams blieb nur Greg van Avermaet übrig, der sich nun wie ein Pechvogel beim Scrabble mit einem Haufen Konsonanten wiederfindet. Da das Rennen in seinem Geburtsland Belgien startet, werden Gregs polnische Bosse auf den üblichen Abstecher ins Gelbe Trikot hoffen.

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COFIDIS

Das einzige Team, das länger bei der Tour fährt, als es das Gelbe Trikot für deren Sieger gibt. Nein, nicht wirklich – aber im Ernst, das Team hat seit zehn Jahren keinen Etappensieg mehr bei der Tour geholt. Bouhanni könnte die Wende bringen, aber die Chancen stehen besser, dass er in der Hotellobby einen Journalisten verprügelt.

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DECEUNINCK–QUICK-STEP

Die Bezwinger der Klassiker sind normalerweise auf Etappensiege und ein Trikot, das nicht gelb ist, begrenzt. Der schnurrbärtige Musketier Alaphilippe, Liebling der Franzosen, sollte sich darum kümmern, doch in Gestalt von Enric Mas wird es auch einen spannenden Herausforderer fürs Gesamtklassement geben. Hoffen wir, dass ihr anachronistischer Teamchef seinen Mund fest fermé hält.

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EF EDUCATION FIRST

Die netten Amerikaner mit dem Rautenmuster hatten bisher eine tolle Saison: Martínez zeigte gute Leistungen in den Bergen und Bettiol machte die Konkurrenz in Flandern platt. Sturzpech machte ersterem einen Strich durch die Rechnung, doch angesichts der Rückkehr seines Landsmanns Urán sind die Hoffnungen groß.

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GROUPAMA-FDJ

Da die Tour in der ersten Woche einen Abstecher in ihre Heimatregion macht, sollte diese von der französischen Lotterie finanzierte Formation das Glück auf ihrer Seite wissen. Thibaut Pinot ist nicht mehr länger nur Hoffnungsträger, sondern hat auch den Sieg eines Monuments in der Tasche und macht einen starken Eindruck. Wir werden es bei der Bergankunft der 6. Etappe auf la Planche des Belles Filles wissen – ein Anstieg, an dem er regelmäßig trainiert.

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LOTTO SOUDAL

Fünfundzwanzig Jahre an der Spitze, ein unaufdringliches Outfit und ein zuverlässiger – wenn auch unauffälliger – Kader: Dieses Team wird bombensicher durch den Klebstoff seines Sponsors zusammengehalten. Auch wenn Lotto keine Etappe gewinnt, wird Thomas de Gendt so lange in Ausreißergruppen fahren, dass das keine Rolle spielt.

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MOVISTAR

Dank eines Sieges beim Giro ist das draufgängerische Team aus Spanien wieder auf der Erfolgsspur und geht mit Quintana am Steuer in die Tour. Der viel geschmähte Sieger zweier großer Rundfahrten wird über ein Rudel angriffslustiger Helfer verfügen, die er in den Bergen loslassen kann, darunter Landa, Carapaz und Soler. Rivalen, seid auf der Hut.

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MICHELTON-SCOTT

Nach Simons Fehlschlag ist jetzt Adam Yates bei der Tour an der Reihe. Während seine Rivalen versuchen, Reifenpannen zu vermeiden, wird sich der Engländer bemühen, dem aufblasbaren Teufelslappen auszuweichen, der 2016 plötzlich Luft verlor und Yates zu Fall brachte. Außerdem möchte er über den vierten Gesamtrang jenes Jahres hinauskommen.

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ARKEA-SAMSIC

Als Zweitdivisionär mit erstklassigen Ambitionen kann sich diese bretonische Formation mit Sprint-Star André Greipel und Warren „Wawa“ Barguil brüsten, einem Helden aus dem eigenen Nachwuchs. Doch der Gorilla wird alt und Barguil ist nicht gerade der neue Dachs; soll die Tour nicht in Tränen enden, muss sich das Schicksal der beiden Fahrer deutlich zum Besseren wenden.

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DIMENSION DATA

Man braucht kein IT-Experte zu sein, um die Saison von DiDa zu analysieren. Vier Siege sind eine magere Ausbeute, doch ein fünfter bei der Tour wäre riesig. Durch die Abwesenheit von Mark Cavendish sind alle Augen auf den netten Norweger Edvald Boassen Hagen gerichtet, Etappensieger bei der Dauphiné.

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JUMBO-VISMA

Mit einer Wendung, die so unmöglich schien wie ein Skispringer, der die Tour gewinnt, hat das gelbe Team aus Holland seinen Mut wiedergefunden und ist eines der stärksten geworden. Der breitschultrige Steven Kruijswijk mag seitwärts in den Teambus steigen müssen, jedenfalls wird er hoffen, dass ihm ein Ave Maria in den Bergen aufs Podium helfen kann.

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KATUSHA-ALPECIN

Auch wenn sie die Stars im offen gesagt schrecklich unkomischen Werbeclip einer deutschen Shampoo-Firma sind, werden die Katusha-Fahrer nicht vorne bei der Tour dabei sein. Namhafte Fahrer werden geschasst, und diejenigen, die bleiben, müssen am Ende der Saison vielleicht um ihren Job – und um ihr Haar – kämpfen.

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TEAM INEOS

Erst Plastikmüll vermeiden, dann Millionen Tonnen Kunststoff produzieren: Dies ist ein Team widersprüchlicher Marketing-Botschaften, die mit seinen Ergebnissen bei diesem Rennen kollidieren. Mit dem Titelverteidiger Thomas und dem Sieger in spe Bernal stellt das Team ein perfekt verpacktes Angebot vor.

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TEAM SUNWEB

Dumoulins Giro endete früh, doch mit der Unterstützung von Fahrern wie Kelderman und Oomen in den Bergen könnte seine Rolle als Herausforderer bei der Tour viel weiter reichen. Wenn nicht, wird er aufs Zeitfahren setzen, während das Team hoffen wird, dass Michael Matthews einen oder zwei Etappensiege einsammeln kann.

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TOTAL

Keine Sorge, du bist nicht der Einzige, der sich gefragt hat, was mit dem Team Direct Energie passiert ist. Neuerdings getarnt in Graublau unterwegs, blieb das Team im Vorfeld des größten Rennens des Jahres unauffällig und wird nun hoffen, dass die große Neuverpflichtung Niki Terpstra ein Ergebnis einfahren kann.

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TREK-SEGAFREDO

Wie ein reicher Fußballverein ohne Glauben an sein Nachwuchsteam hat Trek grade einen weiteren neuen Namen in seinem Stall überbezahlter, hinter den Erwartungen zurückbleibender Oldtimer verkündet. Diesmal konzentriert es sich auf Richie Porte und hofft, dass er nicht zum dritten Mal in Folge auf der 9. Etappe sturzbedingt ausscheidet.

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UAE EMIRATES

Auch UAE agiert nicht zimperlich auf dem Transfermarkt und kauft, wen es bekommen kann, was dem Team einen imposanten Kader beschert. Der Ire Dan Martin wird auf Gesamtwertung fahren, während der nordische Gott des Massensprints, Alexander Kristoff, sich durch die Berge schleppen wird, um einige Sprints der in zweiten Woche zu gewinnen.

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*WANTY-GROUPE GOBERT

In Abwesenheit des vom Giro bekannten Teams Androni Giocattoli hält diese belgische Truppe die Fahne greller Profi-Outfits hoch. Mit ungefähr sieben verschiedenen Farben und zweimal so vielen Sponsorenlogos kann man das Outfit wohl nicht übersehen, die Fahrer hingegen schon. Uns fallen keine Namen ein...

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