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CX Nobeyama 2017

CX Nobeyama

Rapha Supercross

30 November 2017

Crossrennen bei Minusgraden sind eine Tortur für die Lungen. Das Rapha Supercross Nobeyama findet jedes Jahr auf einem Pferdehof tief in den Yatsugatake-Bergen statt. Auf einer Höhe von 1.345 Meter finden die Rennfahrer einen technischen Kurs mit atemberaubenden Ausblicken und unberechenbarem Wetter vor.

Die Strecke schlängelt sich durch Waldstücke, an Ställen und einer Schneeraupe vorbei und über alle möglichen Hindernisse, die man zwar auf einem Bauernhof erwarten würde, nicht aber bei einem UCI-Crossrennen.

Das Chaos der ersten Runde. Die Gruppen waren immer noch dicht zusammen, und jeder Wechsel der Bodenbeschaffenheit führte zu einer Tempoveränderung, als die Fahrer sich dem Terrain anpassten.

Mehr als 100 Starter kämpften sich beim Elite-Rennen durch den Schlamm.

Beim Supercross ist die Atmosphäre immer familiär. Das UCI-Rennen der Elite-Kategorie wird von Jahr zu Jahr größer, doch die Kinderrennen sind immer noch ebenso wichtig. Und das Gemeinschaftsgefühl ist hier größer als bei so ziemlich jedem anderen Rennen im Kalender. Man hört sogar von Leuten, die sich hier kennengelernt und später geheiratet haben.

Vor dem Start des Elite-Rennens war Anthony Clark hoch konzentriert. Er schrammte knapp am Podium vorbei und wurde Vierter. Seine Kollegin vom Team Squid Bikes, die Amerikanerin Samantha Runnels, siegte beim Elite-Rennen der Frauen am ersten Tag.

Die Yatsugatake-Berge im Hintergrund gehören zur Atmosphäre des Rennens. Sie sind außerdem die Heimat von Daisuke Yano, dem Chef von Rapha Japan, der dieses Rennen vor acht Jahren ins Leben rief. Er leitete den Event nicht nur, sondern fuhr auch im UCI-Elite-Rennen gegen einige der besten Fahrer der Welt.

Lange Gerade mit tiefem, schwerem Boden zwangen einige Fahrer zum Absteigen, bis der Untergrund wieder fester wurde; andere kämpften sich mit schweren Pedaltritten voran.

An den zwei Wettkampftagen dominierten drei Fahrerinnen das Podium des UCI-Elite-Rennen der Frauen. Samantha Runnels, Miho Imai und April McDonough kämpften sich im Feld der 35 Frauen an die Spitze – bis dato die größte Zahl an Teilnehmerinnen in Japan.

Cyclocross ist in Japan stetig gewachsen, und Fans aus allen Landesteilen reisen zu diesem abgelegenen Ort in den Bergen – übrigens die höchstgelegene Gemeinde des Landes. Mit 15 ausländischen Teilnehmern aus fünf unterschiedlichen Nationen ist dies das größte Rennen des Landes.

Zwar schien in diesem Jahr die Sonne, doch die eisigen Temperaturen machten das Rennen dennoch schwer. Mihoko Kitayama ging an ihre Grenzen und fuhr in die Top Ten des C2/C3-Rennens der Frauen.

Im Lauf der zwei Renntage tauten die Einsplatten auf dem Kurs. Der zähe Schlamm klebte schwer an den Rennmaschinen und sorgte für mehr als ein abgerissenes Schaltwerk.

Taisho, der Eigentümer des Takizawa-Hofs, ist ein einflussreiches Mitglied der Gemeinde und spielt seit den Anfangstagen eine wichtige Rolle für das Nobeyama Supercross. Seit acht Jahren wirbt er bei den Einwohnern für das Rennen.

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