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Rapha Handbücher: Die wichtigsten Stücke

Wenn du öfter und länger mit dem Rad unterwegs bist, wirst du feststellen, dass sich ein paar zusätzliche Bekleidungsaccessoires als sehr nützlich erweisen. Wir haben drei Designer von Rapha nach ihren Empfehlungen gefragt.

20 July 2018

Mit dem Radsport anzufangen wird oft mit „vom Virus infiziert werden“ umschrieben. Menschen fangen nicht so sehr mit dem Sport an, vielmehr werden sie von ihm gepackt. Je mehr du fährst, desto fitter und stärker wirst du, und du fährst weiter und schneller auf immer anspruchsvollerem Terrain. Du fährst das ganz Jahr über und setzt dich unterschiedlichsten Witterungsbedingungen aus – flirrende Hitze im Sommer, Schnee und Regen im Winter. Damit du als Radsportler weitere Fortschritte machen kannst, sind ein paar zusätzliche Kleidungsstücke hilfreich.

Doch über das Grundlegende hinaus – ein Trikot und eine Radhose – kann die Vielfalt der heute angebotenen Radbekleidung verwirrend sein. Brauche ich eine Softshelljacke oder eine Regenjacke? Mittelschweres oder leichtes Trikot?

Westen

Die schlichte Weste ist ein echter Dauerbrenner und die Königin der Außenschichten. Ein vielseitigeres Kleidungsstück kann man kaum im Schrank haben. Sie war immer schon ein Favorit von Maria Olsson, Chefdesignerin Damenbekleidung bei Rapha.

Eine Weste erweitert den Einsatzbereich jedes Trikots, ob mit kurzem oder langem Arm, denn es wärmt den Rumpf und hält ihn trocken“, erklärt Olsson. „Solange dein Rumpf warm ist, wird auch der Rest deines Körpers eine angenehme Temperatur behalten. Anders als eine Jacke mit Ärmeln verhindert eine Weste das Überhitzen, denn sie lässt Feuchtigkeit und Körperwärme leicht entweichen. Für Fahrten bei warmem Wetter gibt es welche mit Netzmaterial am Rücken, die zusätzliche Temperaturregulation bieten.

Wenn sie mit Armlingen kombiniert wird, sorgt eine Weste für tollen Wetterschutz. Doch das schönste daran ist, dass du sie nicht den ganzen Tag tragen musst. Wenn das Wetter besser wird, kannst du sie einfach in eine Trikottasche stecken. Ebenso kannst du eine Weste bei einer kalten Wintertour mitnehmen und sie im Notfall über deiner Jacke tragen.

Ich empfehle eine Weste mit Zwei-Wege-Reißverschluss, die du von oben oder von unten öffnen kannst. Auf diese Weise lässt die Weste bessere Belüftung zu, ohne im Wind zu flattern, und du kommt auch einfach an deine Rückentaschen heran.“

Handschuhe

Auch Handschuhe sind ein nützlicher Ausrüstungsgegenstand beim Radfahren, der aber oft genug übersehen wird – vor allem im Winter. Jon Freeman, Designchef Accessories & Hard Goods, hat Jahre damit zugebracht, das Design der Handschuhe von Rapha zu optimieren.

„Im Winter kann es schwierig sein, deine Hände warm zu halten“, sagt Freeman. „Ein Paar gute Handschuhe sind unverzichtbar, um Auskühlen zu verhindern und genug Bewegungsfreiheit zum Schalten und Bremsen zu ermöglichen. Sie erlauben auch einen sicheren Griff am Lenker, vor allem bei Nässe.

Was den Sommer angeht, sind Handschuhe eher Geschmacksache. Manche tragen gar keine, doch man sollte über fingerlose Rennhandschuhe nachdenken. Sie verfügen über eine Polsterung, die besonders für Fahrer nützlich ist, deren Hände sich noch nicht an die Vibrationen vom Lenker gewöhnt haben; außerdem schützen sie die Handrücken vor der Sonne.“

Klickpedale

Klickpedale zu nutzen und sich einzuklicken, kann anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Niemand will ganz cool anhalten, nur um dann unsanft und in Zeitlupe zu Boden zu gehen mit dem Gedanken, dass die Füße ja noch fest mit dem Rad verbunden sind.

Joël Salamin, der Designer der Rapha-Radschuhe, beschreibt die Vorzüge des Einklickens. „Mit Radschuhen und Klickpedalen zu fahren ist sicherer und effizienter. Wenn du ins Pedal geklickt bist, fährst du auch sicherer auf unebenem Untergrund, wo deine Füße ansonsten vom Pedal rutschen könnten“, erklärt er. „Und ebenso wie das Pedal nach unten zu drücken, kannst du es auch nach oben ziehen. Auf diese Weise kannst du beim Pedalieren mehr Kraft einleiten – gute Neuigkeiten für jeden.“

Auf Klickpedale umzusteigen ist ein Initiationsritus für Radsportler – sobald man es beherrscht, will man nie wieder zurück. Manche Fahrer heben sogar ihr erstes Paar Radschuhe auf als Erinnerung an den Moment, als sie wirklich zum Radsportler wurden.

Wer du auch bist und wo du auch fährst – in Sachen Funktion, Komfort und Wertigkeit setzt Rapha Core den Standard bei Radbekleidung. Entdecke hier die Kollektion.

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