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OVO Energy Women’s Tour

Sechs Renntage im strömenden Regen bei der OVO Energy Women’s Tour 2019 aus der Perspektive der erfahrenen Australierin Tiffany Cromwell, „Road Captain“ bei CANYON//SRAM.

21 June 2019

In nur fünf Jahren hat sich die Women’s Tour von einem geplanten Projekt zu einem der prestigeträchtigsten Rennen im Kalender der Frauen gewandelt. Ein Weltklasse-Peloton kämpft auf Strecken, die zu den längsten des Jahres gehören, und für ein Preisgeld, das dem der Tour of Britain der Männer entspricht. Jeden Tag säumen Tausende von Fans den Straßenrand, und für diejenigen, die es nicht dorthin schaffen, werden die Highlights des Tages in einer landesweit ausgestrahlten Sendung zusammenfasst.

Die 2019er Austragung wurde fast die ganz Woche lang von schlechtem Wetter geprägt und war die bislang wohl härteste. Wir fragten Tiff sofort nach dem Rennen nach ihren Eindrücken von der erfolgreichen Woche für ihr Team CANYON//SRAM, das das Rennen in einem besonderen Outfit bestritt, um unsere bevorstehenden Women’s 100 Rides am Samstag, dem 14. September zu feiern.

ETAPPE 1

Beccles – Stowmarket, 157 km

Bei dieser Tour gab es einige der längsten Etappen, die wir je gefahren sind. Wir fahren Eintagesrennen von dieser Länge, aber aufeinanderfolgende Etappen zu fahren ist hart. Die OVO Energy Women’s Tour soll zeigen, dass wir es ernst meinen.

Es war eine lange Etappe, und das Wetter war auch nicht grade hilfreich. Am Start gab es lachende Gesichter und funkelnagelneue Räder, und am Ende blieben lange Gesichter, wie das von Alice.

ETAPPE 2

Cyclopark Crit, 63 km

Elena Cecchini attackiert und fährt einige Runden solo. Auch wenn der Etappensieg im Massensprint entschieden wird, stellt Elena die Absichten des Teams für die restliche Woche klar, indem sie den Preis für die angriffslustigste Fahrerin abräumt.

Es gab ein paar Zweifel bezüglich der Aufnahme eines Rundstrecken-Rennens als Etappe in einen WorldTour-Event, aber diese Etappe war großartig. Elena Cecchini sicherte uns die Auszeichnung für die angriffslustigste Fahrerin, und dann gewann Vos den Sprint – von ihr geschlagen zu werden ist keine Schande.

ETAPPE 3

Henley – Blenheim, 145 km

Ich war mir nicht sicher, in welche Richtung sich diese Etappe entwickeln würde. Das Terrain war welliger, also gab es eine Chance auf einen Ausreißer-Sieg, aber am Ende kam das Peloton wieder zusammen. Es gab einen Riesen-Crash kurz vor dem Zwischensprint, bei dem viele Mädels mit über 50 km/h zu Boden gingen.

Ich hatte das große Glück, mit circa zwanzig anderen durchzukommen, aber da so viele Fahrerinnen am Boden waren, wurde das Rennen zu Recht für eine Weile neutralisiert. Bei einem einzigen Sturz wurden drei Räder unseres Teams demoliert.

ETAPPE 4

Warwick – Burton Dassett, 159 km

Kasia Niewiadoma gewinnt bei der ersten Bergankunft des Rennens, schlägt Liane Lippert und wird Zweite im Gesamtklassement.

Wir mussten den Anstieg mehrmals fahren, und Kasia lag nach dem ersten Mal vorne. Es war ein perfekter Zug, der unseren Ambitionen für die Etappe und das Gesamtklassement entgegenkam.

Ich war mit Hannah am Fuße des Anstiegs, als wir durch den Ruf eines Fans am Straßenrand erfuhren, dass Kasia gewonnen hatte. Es war schön, die letzten paar Meter zusammen mit ihr hochzufahren und zu wissen, dass wir gewonnen hatten. Wir sind ein Team mit engem Zusammenhalt, und an diesem Tag passte alles.

ETAPPE 5

Llandrindod Wells – Builth Wells, 140 km

Das war ein wirklich harter Tag. Hannah Barnes machte einen unglaublichen Job an den Anstiegen als Pacemaker für Kasia. Sie war in der Lage, Lizzie Deignans Attacke zu parieren, aber Lippert ging mit. Zwei Trek-Fahrerinnen gegen Kasia, das war nicht ideal, aber ich sagte ihr, sie solle mit ihnen fahren.

Am Zielstrich gelang es Lizzie, Kasia, die nicht wirklich über einen starken Punch verfügt, zu übersprinten. Am letzten Tag lagen wir im Gesamtklassement nur eine Sekunde zurück, also war noch alles offen.

ETAPPE 6

Carmarthen – Pembrey Country Park, 126 km

Lass dich nicht täuschen – wir fuhren diese Etappe mit der Absicht, das Rennen insgesamt zu gewinnen. Wir glauben immer aneinander, besonders an Kasia, und wir hatten noch vier starke Helferinnen im Rennen. Wir waren bereit, alles zu geben, doch es war klar, dass es gegen ein gleich starkes Team Trek unter Führung einer Weltmeisterin schwer werden würde.

Es war einer der härtesten Tage auf dem Rad, die ich seit Langem hatte. Es gab diesen Anstieg gleich nach dem Start und es war, als würden mir die Beine abfallen. Alice Barnes und ich wurden dort abgehängt und wird dachten, oh Sch***e, das wird ein harter Tag. Zum Glück erholten sich unsere Beine und wir schafften es ins Ziel, um zu sehen, wie Kasia zur Bergkönigin gekrönt wurde.

Women’s 100

Am Samstag, dem 14. September wird das Women’s 100 Radfahrerinnen weltweit – darunter viele Mitglieder des Teams CANYON//SRAM – zusammenbringen, um 100 Kilometer zu fahren. Unsere anlässlich des Events aufgelegte Kollektion, vom Team umfangreich getestet, sorgt dafür, dass wir alle verbunden sind, wo immer wir auch fahren.

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