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Die Rückkehr der Schlange

Bryn Atkinson ist nach zwei schweren Verletzungen wieder auf dem Rad unterwegs und begeistert die Menschen. Was ist dem Lieblingsfahrer deines Lieblingsfahrers passiert?

Jeder, der in den letzten zehn Jahren die Downhill-Rennszene verfolgt hat, kennt Bryn Atkinson. Das australische Energiebündel beendete 2015 seine Profi-Rennkarriere und begeisterte seitdem seine Anhänger mit Videos, die seinen rasanten, lässigen und dennoch kompromisslosen Fahrstil in den Kurven perfekt in Szene setzen. Nach einer Reihe von Verletzungen verschwand Bryn für eine Weile von der Bildfläche. Doch nun steht er wieder vor der Kamera, und keine Kurve ist vor ihm sicher – also lasst uns versuchen, mitzuhalten.

Die meisten, die dieses Interview lesen, kennen bereits deine Erfolgsbilanz als DH-Rennfahrer im World Cup, aber für diejenigen, die dich vielleicht nicht kennen – wer ist dieser Bryn Atkinson?

Bryn Atkinson, australischer Mountainbiker, lebt in Bellingham, Washington. Von 2002 bis 2015 Profi-Rennfahrer/Downhiller im World Cup und heute Botschafter für MTB-Marken. Ich mag es, mit Vollgas durch die Kurven zu fahren und richtig Stoff zu geben. Außerdem bin ich Teilzeit-Tester für das SKUNK-Programm von Shimano, fahre die neuesten Produkte Probe und gebe dazu Feedback.



Wie hast du es geschafft, dich vom Rennfahrer zum populären Trail-Fahrer zu entwickeln, dem man gerne zuschaut?

Zum Glück habe ich Sponsoren, die mir gegenüber geduldig und aufgeschlossen waren, als ich mich vom Rennsport zurückzog. Ich betonte, dass es mein Ziel sei, ihnen denselben Wert zu bieten, den sie von den Rennen gewohnt waren, und diesen durch qualitativ hochwertige Inhalte zu ersetzen, auf die ich stolz war. Das und viel Zeit auf dem Rad.

Was unterscheidet dich von „allen anderen“?

Hmm, ich denke, es war wichtig, meine Stärken auszuspielen. Auch bei den Projekten, die ich annehme, bin ich wählerisch – Qualität ist alles. Ich würde sagen, es ist auch eine Kombination aus meiner Karriere und den Erlebnissen im Rennsport und der langjährigen Erfahrung mit rutschigem Untergrund. Als ich dem Rennsport den Rücken kehrte und in die Rolle des Journalisten wechselte, gab es eine große Lücke zwischen DH und Freeride: Man war entweder das eine oder das andere. Und da ich keine Rennen mehr fuhr, passte ich in keine der beiden Kategorien. Ich erkannte die Chance, die Intensität, Aggressivität und Präzision eines Rennfahrers auch in den Content-Bereich zu bringen, und habe mich voll und ganz darauf eingelassen.



Die Schlange – das ist nicht nur ein speziell angefertigtes Fahrrad, das das Internet zum Kochen gebracht hat, sondern auch ein Emoji, das du in vielen deiner Videoclips in den Sozialen Medien benutzt. Was hat es damit auf sich?

Haha, das ist einfach etwas, das sich im Laufe der Jahre so ergeben hat, insbesondere nach dem Schlangenrad. Es passt irgendwie zu mir und meinem Style. Ich glaube, ich mag vor allem das Aussehen des Schlangen-Emojis – ssss.

Im Gegensatz zu anderen haben deine Verletzungen deine Karriere nicht überschattet, obwohl du in letzter Zeit ein paar davon hattest. Kannst du uns kurz deine Verletzungen schildern und was in den letzten 18 Monaten so alles passiert ist?

Ungefähr zu der Zeit, als ich mich auf das Video zum Start der Norco Range im September 2020 vorbereitete, hatte ich einen Unfall, bei dem ich mir vier der Querfortsätze an L1-4 (die kleinen Flügel an den Wirbelkörpern) gebrochen habe. Ich habe etwa vier Monate gebraucht, um wieder im Sattel zu sitzen. Im März 2021 hatte ich mich gerade wieder eingefahren, fühlte mich langsam wieder gut auf dem Rad. Eine Woche vor dem zweiten Versuch für das Video zum Start der Range hatte ich eine Massage, bei der meine Schulter ausgekugelt wurde. Um es kurz zu machen: Ich musste mich einer Operation unterziehen, um die Gelenklippe zu flicken, und konnte so den Rest des Jahres nicht mehr Rad fahren.



Physiotherapie kann mörderisch sein. Was hat dich motiviert, diese Zeit zu überstehen und den Rückschlag bei deiner Rückkehr zu verkraften?

Einfach der Wille, wieder „renntauglich“ zu werden. Ich setze alles daran, dass es nach einer Verletzung keine bleibenden Beeinträchtigungen gibt. Bei jeder Aufgabe setze ich meinen Fokus anders, behalte die gleiche Intensität bei und hake die Punkte ab. Physio, Chiropraktik, Massage, Akupunktur, Schwimmen, Fahrten auf der Straße oder Schotter – was auch immer dafür nötig ist.

Wie war es, auf dem Sofa sitzen zu müssen, während sich die Welt im Shutdown befand?

Ich konnte mich dadurch auf andere Lebensbereiche konzentrieren, die ich vorher vielleicht vernachlässigt habe. Auch wenn ich viele epische Tage verpasst habe, wird es immer wieder neue geben – und ich habe die Auszeit wirklich genossen.



Haben die Verletzungen deine Fahrweise, deine Einstellung zu Dingen usw. verändert?

Es hatte definitiv einen Einfluss auf mich, besonders gegen Ende meiner Rennkarriere. Aber ich habe im Laufe der Zeit ein paar Tricks gelernt, um das Ganze etwas effizienter zu gestalten. Für mich geht es vor allem darum, die Sache zu entschleunigen und mir ausreichend Zeit zu lassen, um mich wohlzufühlen, bevor ich mich richtig reinhänge. Das ist ein Prozess, den ich in der Nebensaison durchlaufen habe, um meine Technik auf dem Rad zu verbessern, als ich noch Rennen fuhr. Von Dezember bis Januar bin ich buchstäblich mit 80 % gefahren: Wenn man das Tempo herausnimmt, sieht man die Trails mit ganz anderen Augen, und man kann sich wirklich auf jeden Aspekt des Radfahrens konzentrieren. Naja, wenn man etwas oft genug macht, wird man irgendwann auch gut darin, haha.

Welchen Stellenwert hat Style für dich? Sowohl in Bezug auf die Kleidung als auch auf deine einzigartige Einstellung zum Radfahren?

Wenn es um die Bekleidung geht, ist Stil alles – gut aussehen, sich gut fühlen, gut fahren. Ohne jetzt wie aufgesetzt klingen zu wollen, aber die neuen Rapha Trail Knee Pads sind genau das, was man von jedem anderen Rapha-Produkt erwarten würde: erstklassige Materialien mit Fokus auf Passform und Funktionalität. Wenn ich darüber nachdenke, was ich von Knieschützern erwarte, ist mir am wichtigsten, dass sie richtig sitzen und nicht verrutschen, sich der Form des Knies anpassen und den ganzen Tag über angenehm zu tragen sind. Und genau das tun diese Knieschoner.

Ich denke, dass der Style auf dem Rad auch wichtig ist, aber das ist ein bisschen subjektiver zu betrachten. Ich schätze es sehr, wenn jemand das Ganze mühelos und spaßig aussehen lässt – das strebe ich auch immer an –, aber ich bin ein „Form first“-Fahrer, der nach dem schnellsten Weg auf einem Trail sucht, aber dennoch der Form und dem Verlauf des Geländes folgt.

Bryn trägt



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