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Auf jedem Terrain bewährt

Von einem bergigen Ultra-Rennen bis hin zu einem nassen und wilden Biwak auf einer Insel – drei erfahrene Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer testen unseren neuen Explore Powerweave Shoe bis an seine Grenzen.

2017, noch vor der Präsentation der ersten Rapha Explore Shoes, wussten wir, dass Geländefahrerinnen und -fahrer mehr von ihren Schuhen erwarten. Die unterschiedlichen Anforderungen eines Abenteuers abseits der Straße führten dazu, dass jeder Schuh, der sich gut zum Fahren eignete, in der Regel schlecht zum Laufen war – mit oder ohne Rad.

Durch eine raffiniert konstruierte Fußplatte begegnet unser Explore Shoe eben jener Herausforderung: Er bietet maximale Kraftübertragung beim Pedalieren, lässt aber dennoch ausreichend Flexibilität im Zehen- und Fersenbereich zu. Die besonders griffige Gummisohle sorgt zudem für Trittsicherheit auf jedem Terrain und bei jedem Wetter.

Drei Jahre später, als die Rufe nach einem Schuh lauter wurden, der auf den wachsenden Trend schneller und leichter Gravel-Fahrten abgestimmt ist, beschäftigten wir uns mit den beiden Bereichen, die für ambitionierte Fahrer von entscheidender Bedeutung sind – Haltbarkeit und lang anhaltender Komfort. Auf Grundlage der bewährten Konstruktion des Explore Shoe konnten wir auf die passende Technologie in unserem Arsenal an Innovationen zurückgreifen: Powerweave.

Powerweave, das im letzten Jahr in den Pro Team Shoes sein Debüt feierte, ist ein wegweisendes 3D-Gewebe, das maximalen Komfort, exzellente Atmungsaktivität und eine flexible, reibungsfreie Passform bietet – und das alles bei minimalem Gewicht. Die einzigartige Konstruktion ermöglicht es zudem, den gesamten Fußrücken des Schuhs aus einem einzigen Stück gewebtem Material herzustellen – und zwar ohne Nähte.

Um den Belastungen von Offroad-Fahrten besser gerecht zu werden, wurden die im Explore Powerweave Shoe verwendeten Gewebegarne individuell mit einer TPU-Beschichtung behandelt, die ein Maß an Abriebfestigkeit und zusätzlicher Stabilität bietet, das mit einem so leichten Gewebe fast nicht möglich wäre. Und für einen sicheren, passgenauen Sitz haben wir das neue Li2-Fit-System von BOA in die Konstruktion integriert.

Wie bei jeder Neuentwicklung zählt die Theorie wenig, bis sie sich in der Praxis bewährt hat. Und für den Explore Powerweave Shoe traten drei Fahrerinnen und Fahrer an, die sich mit schnellen Fahrten im Gelände auskennen, um sie bis an ihre Grenzen zu testen.

Für die Ultralangstrecken-Fahrerin und Rennsportlerin Lael Wilcox hätte der Zeitpunkt der Testphase nicht besser gewählt werden können. Die Amerikanerin blieb während der Covid-19-Pandemie zuhause in Tucson, Arizona, und nahm ihren Prototyp der Schuhe mit auf zahlreiche Touren über die Trails vor ihrer Haustür – einschließlich einer eher ungewöhnlichen Fahrt hinauf zum Redington Pass.

„Ich habe sie an einigen ziemlich schweren Tagen ausprobiert“, erklärt Lael, „so auch bei einer Fahrt durch enormen Schneefall, den wir hatten. Sogar die Saguaro-Kakteen wurden mit Schnee bedeckt, was einfach ein unglaublicher Anblick war.“

„Ich persönlich suche immer nach der Lösung, die am komfortabelsten ist, wenn ich für längere Zeit draußen bin. Wenn er sich wie ein normaler Schuh anfühlt und nicht wie ein Radschuh, dann entscheide ich mich für den normalen.“

„Bei vielen meiner ersten Rennen habe ich tatsächlich Flat-Pedals in Kombination mit Laufschuhen benutzt, weil ich mit dem Rad so häufig fuhr oder es schob, dass ich nicht bereit war, diesen Komfort zu opfern. Aber mit dem Explore Powerweave Shoe fühlt es sich einfach ganz normal an. Man muss keine Kompromisse eingehen.“

Das Gefühl der Freiheit war ein zentrales Thema bei den Testerinnen und Testern und wurde von Lachlan Morton aufgegriffen, einem langjährigen Fan des ursprünglichen Explore Shoe. Als Fahrer von EF Education-Nippo hat sich Lachlan sowohl auf der Straße als auch abseits davon einen Namen gemacht, indem er an einer Reihe von aufreibenden Bikepacking- und Gravel-Events teilgenommen hat, wenn er nicht gerade Rennen in der WorldTour fuhr.

„Sie sind der perfekte Mittelweg zwischen den Pro Team Shoes und den Explore Shoes – zwei Modelle, die ich liebe. Ich mochte sie auf der Stelle, und das, obwohl ich ziemlich wählerisch bin – normalerweise brauche ich eine Weile, um mich mit einem Produkt anzufreunden.“

Die ersten Eindrücke von Lachlan wurden durch eine ungewöhnliche Entscheidung bestätigt. Nachdem er die Schuhe nur ein einziges Mal getragen hatte, entschied er sich, in der darauffolgenden Woche das 700 km lange spanische Offroad-Abenteuer „Badlands“ in ihnen zu bestreiten. Der größte Test für die Schuhe – und für Lachlan selbst – kam jedoch nicht während des Rennens, sondern in den Tagen davor.

„Ein paar Tage vor Badlands bin ich von Girona aus mit der Idee losgefahren, mein Setup zu testen. Ich fuhr absichtlich in eine Gegend, die ich nicht kannte, um mich ein wenig zu verfahren. Aber ich habe mich so richtig verirrt.“

„Ich landete schließlich in den Bergen an der Grenze zu Frankreich. Die Sonne ging langsam unter, also versuchte ich, auf direktem Weg zurück zu einer Straße zu gelangen. Irgendwann kam ich an eine Steilwand und musste mir halb kletternd den Weg nach unten bahnen, wobei ich mein Fahrrad an dieser verrückten Kante vor mir herschob. Es war das erste Mal, dass ich die Schuhe trug, und ich war ziemlich überrascht. Ich denke, mein Plan war es, mich vor dem Rennen ein wenig zu schinden; ich glaube, das hat funktioniert.“

Mit einer Passform, die Laufstrecken von bis zu zehn Kilometern zulässt, zahlte sich Lachlans Eindruck von dem Schuh aus: Er gewann das Badlands mit rund 15 Stunden Vorsprung vor seinem nächsten Konkurrenten.

Unsere dritte Praxistesterin war ganz in der Nähe von uns. Raphas eigene Leiterin für Einkauf und Produktion, Cat Karalis, wirkte an der Entwicklung des Schuhs mit und war dank ihrer Erfahrung bei Langstreckenfahrten mit Begeisterung in den Prozess involviert.

Im Jahr 2019 schaffte es Cat zwar bis nach Italien, war aber gezwungen, das den Kontinent durchquerende Transcontinental Race vorzeitig abzubrechen. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien, wo sie monatelang für die 4.000 km lange Strecke trainiert hatte, beschloss Cat, ihre Fitness auf einer großen Solo-Fahrt unter Beweis zu stellen.

„Als ich wieder zu Hause war, war da etwas in mir, das mir sagte, ich müsse noch mehr Kilometer zurücklegen – ich hatte das Gefühl, der Tank müsse geleert werden“, erklärt Cat. „Ich beschloss, von London nach Portsmouth zu fahren und dabei dem Shipwrights Way zu folgen. Ich habe dann die Fähre auf die Isle of Wight genommen und in meiner Hängematte geschlafen. Es hat zwei Tage lang geregnet und ich bin einfach immer weitergefahren. Ich fuhr dann über Bristol zurück nach London.“

„Insgesamt habe ich wahrscheinlich 750 Kilometer zurückgelegt, und nicht ein einziges Mal haben mich die Schuhe im Stich gelassen. Ich konnte mich immer auf sie verlassen, und das ist das Wichtigste, wenn man mit leichtem Gepäck reist. Ich denke nie zweimal darüber nach, ob ich anderes Paar Schuhe mitnehmen sollte, weil ich weiß, dass ich mit ihnen auch in den Pub gehen kann. Sie sind so komfortabel, dass man sie tagein, tagaus tragen kann. Ich habe sie bei strömendem Regen getragen, und innerhalb weniger Stunden waren sie wieder völlig trocken. Sie sind unglaublich.“

Die Explore Powerweave Shoes wurden in zahlreichen Extremsituationen bis an ihre Grenzen getestet und überzeugten dabei auf ganzer Linie – damit sind ambitionierte Langstrecken-Gravelfahrer bestens gerüstet. Sie sind leicht, vielseitig einsetzbar und bieten einen Komfort, den man bei Offroad-Schuhen bisher nicht kannte. Sie sind der ideale Begleiter für alle Fahrten im Gelände, bei denen es auf Geschwindigkeit und Gewicht ankommt.

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