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Rapha Handbücher: Der gesellige Sport

Mit Kopfhörern im Fitnessstudio kann man ebenso wenig unterhalten wie über den Tennisplatz hinweg. Radfahren ist da ganz anders. Willkommen beim geselligen Sport

18 July 2018

Von außen betrachtet, kann der Beitritt zu einem Radsportclub Bilder von Windhunden gleichenden Rennfahrern hervorrufen, die sich im Morgengrauen treffen, um durch das halbe Land zu fahren. In Wirklichkeit neigen Radsportler dazu, eng geknüpfte, sich gegenseitig unterstützende Gemeinschaften zu bilden, die Fahrern zahlreicher Leistungsstufen eine Heimat bieten. Alleine Rad zu fahren ist toll, wenn man den Kopf frei kriegen will, doch in einer Gruppe ist es einfach die perfekte Chance zu plaudern. Ohne die technologischen Ablenkungen, die andere Situationen beherrschen, fließt die Unterhaltung auf dem Rad locker dahin.

Die Chancen stehen gut, dass du jemanden kennst, der schon Rad fährt, und da die meisten Radsportler nichts lieber tun, als über Fahrräder zu reden, werden sie sich sehr über einen weiteren Mitfahrer freuen.

„Ich hatte ein paar Freunde, die schon mit dem Rad zur Uni oder zur Arbeit pendelten“, sagt Anna Gudaniec, Betriebsleiterin beim Rapha Cycling Club. „Als ich mit ihnen über ihre Erlebnisse beim Radfahren in der Stadt sprach, fühlte sich meine muffige Bahnfahrt plötzlich noch unkomfortabler als sonst an.“

„Rad zu fahren macht dich unabhängig von unzuverlässigen Verbindungen; am Ende brauchte es also nicht viel, um mich zu überzeugen“, fährt Gudaniec fort. „Meine Freunde halfen mir dabei, eine schöne, ruhige Strecke abseits der Hauptverkehrsstraßen zu finden und fingen an, mich auf ihre Touren in die Umgebung einzuladen.“

Selbst wenn du niemanden kennst, der Rad fährt, wirst du im Sport dennoch willkommen geheißen werden, und der örtliche Radsportclub ist der beste Ort, um einzusteigen. Holly Carter ist die aktuelle Koordinatorin des Chapters Manchester des Rapha Cycling Club, doch bevor sie mit dem Radsport anfing, kannte sie keine Radfahrer.

„Ich habe mich einfach an den örtlichen Club gewandt“, sagt sie. „Radsportclubs kündigen ihre Gruppenfahrten in der Regel auf der Website an, von daher ist es leicht, herauszufinden, wo man sich trifft. Ich entschied mich dazu, einem Club in der Nähe beizutreten, so dass ich es nicht weit zu meinen Clubkameraden hatte. Fang’ an, mit den Leuten zu sprechen, sobald du da bist, und du kannst sicher sein, dass sie dich im Club willkommen heißen.“

Wenn du an den Ausfahrten des Clubs über die Straßen der Gegend teilnimmst, wirst du vielleicht überrascht sein, wo du mit dem Rad hin kommst – was Carter betätigen kann. „Ich fing an mit ein paar Touren für Frauen mit den Manchester Wheelers, und bevor ich wusste, was mir geschah, war ich unterwegs zu einem Rad-Wochenende in Yorkshire. Obwohl ich nur eine Wochenende unterwegs war, hatte ich das Gefühl, als würde ich einige meiner Clubkameraden schon viel länger kennen.“

Ob Rennfahrer oder Kaffeepausen-Radler – Carter sorgt immer dafür, dass für jeden die richtige Fahrt dabei ist. Als Tourenleiterin für den RCC bin ich immer bedacht darauf, unseren neuen Mitgliedern die ganze Bandbreite an Clubausfahrten zu zeigen, die wir anbieten“, sagt Carter. „Du kannst mit Ausfahrten für Einsteiger anfangen, und mit der Unterstützung deiner Clubkameraden wirst du überrascht sein, wie schnell du Fortschritte machst.“

Bei welcher Ausfahrt du am Sonntag auch dabei bist – Radfahren ist eine in Kern gesellige Aktivität. „Wenn du neben jemand anderem fährst, gibt es keine Ablenkungen“, sagt Carter. „Es ist die perfekte Gelegenheit für einen schönen Plausch. Und da man sich beim Fahren an der Spitze abwechselt, hat man mit einer Menge Leute gequatscht, bevor die Tour zu Ende ist.

Auch die Unterhaltung dürfte abwechslungsreich sein. Da der Radsport so zugänglich ist, gehören die Clubmitglieder allen Gesellschaftsbereichen an, und im Club kommen sie zusammen und bilden eine eng geknüpfte Gemeinschaft. „Ich habe Anwälte getroffen, Schreiner, Arbeiter, sogar einen Geigenbauer“, sagt Carter, „aber am Sonntag sind wir alle Wheelers“.

Radsportclubs gehören zu den ältesten Sportvereinen der Welt, und es gehört zu ihren stolzen Traditionen, neue Mitglieder in ihren Reihen willkommen zu heißen. Die größte Tradition von allen ist vielleicht jedoch die Kaffeepause. „Wir alle lieben das Radfahren, aber wer hält nicht gerne für Kaffee und Kuchen an?“ fragt Carter. „Bei RCC-Touren legen wir bei Fahrten am Wochenende immer eine Kaffeepause ein – es ist eine weitere Gelegenheit für einen Schwatz und die gerechte Belohnung für deine Leistungen.“

Bei Rapha ist es unser Anliegen, so vielen Menschen wie möglich beim Start in den Radsport zu helfen. Ausgehend von unseren Clubhouses rund um die Welt bieten wir regelmäßig Touren für Einsteiger an, die allen offenstehen und von erfahrenen Guides geleitet werden.
Finde dein lokales Clubhouse und deine nächste Ausfahrt hier.

Viele Fahrer, die bei unseren Clubhouse-Ausfahrten dabei sind, schließen sich auch dem Rapha Cycling Club an.
Um mehr über die Mitgliedschaft beim RCC, dein örtliches RCC-Chapter und deine nächste Ausfahrt zu erfahren, besuche die Seite des Rapha Cycling Club hier.

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